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Was Gault-Millau über den Hohlwegwirt schreibt

Der Gault-Millau ist ein nach seinen Herausgebern Henri Gault (* 1929, † 2000) und Christian Millau (* 1928) benannter und neben dem 'Guide Michelin' einflussreichster Restaurantführer französischen Ursprungs. 

  • Eine Haube mit 12 Punkten

    Gault-Millau 2022 über den Hohlwegwirt

    "Den Hohlwegwirt müsste man unter Denkmalschutz stellen."
    Warum? Der Patron agiert mit einer Aufmerksamkeit, die an den Oberkellner Leopold aus Ralph Benatzkys „Weißen Rössl“ erinnert. Dazu sind die offerierten Speisen sehr fair kalkuliertund gro.zügig portioniert. Terrinen und Pasteten sind die Leidenschaft der Chefin, daneben bietet die Küche geröstete Eierschwammerl auf Tagliatelle, Kalbstafelspitz oder Spanferkelleber mit gegrillter weißer Polenta. Zum süßem Finale empfiehlt sich das Zitronensorbet mit Limoncello. Dazu erfreut eine interessante Weinauswahl.



    Eine Haube mit 13 Punkten

    Gault-Millau 2017 über den Hohlwegwirt

    "Wo Gast und der Hohlwegwirt zusammentreffen entsteht Genuss"
    Sie sind selten, die Gasthöfe, die ihren Haubenstandard schon ein Vierteljahrhundert halten. Hier liegt es an Ernst Kronreif, der sich zu Recht „Wirt aus Leidenschaft“ nennt. Er amtiert als Chef einer Gastronomenvereinigung und führt den Hohlwegwirt mit stetem Engagement. Er reist selbst zu Weinbauern und bietet einen Keller, der weit über das Gasthofniveau hinausragt.

    Legendär sind seine Venedig-Wochen, berühmt seine Terrinen. Das Haus trägt sein Alter in Würde, die Stuben sind gemütlich. Aus den Lautsprechern rieselt Italo-Pop, durchaus ein Hinweis auf die Küchenlinie: saftig ein Carpaccio von Wolfsbarsch und Lachs, im leicht scharfen Sud der venezianischen Fischsuppe schwimmt die halbe Adria. Das Kalb des Bratens dagegen war 200 Meter Luftlinie entfernt aufgewachsen und zeigte wunderbares Aroma. Seit alters her auf der Karte steht der Eisguglhupf, tadellos auch die Topfenknödel. Zum Dessert schenkt Kronreif gern einen süß-fruchtigen Wein aus Norditalien aus, der nach Erdbeeren duftet. Ein Gourmet-Gasthof zum Wohlfühlen.



    Eine Haube mit 13 Punkten

    Gault-Millau 2016 über den Hohlwegwirt

    Hauptspeisen ab ¤ 9,50

    Ernst Kronreif, der Besitzer des Hohlwegwirts, der an der Landstraße zwischen Salzburg und Hallein liegt, ist ein Urgestein unter den lokalen Wirten, ein Mann auch mit pädagogischer Ader.

    Unvergessen seine italienischen Abende mit Weinverkostung, etwa aus dem Collio in Friaul. Gern kommen Gästen aus dem nahen Salzburg zum Ausspannen während der Mittagspause. Bekannt ist Kronreif für seine ausgeklügelten Pasteten und auch für seltenere Fischgerichte z. B. vom Aal oder Stör. Allerdings ist nicht immer die ganze Bandbreite vorhanden. Man sollte sich deshalb im Voraus telefonisch absprechen. Wir begnügten uns diesmal mit einer gekonnt zubereiteten Bachforelle und waren damit sehr gut beraten.



    Eine Haube mit 13 Punkten

    Gault-Millau 2015 über den Hohlwegwirt

    Ernst Kronreif könnte jedem Lehrbuch als Beispiel für einen Wirt aus Leidenschaft dienen. Die Gäste werden mit Handschlag begrüßt und während des Service bleibt genug Zeit für eine Unterhaltung oder den einen oder anderen Witz. Die Küche arbeitete bei unserem Besuch auf zwei Niveaus.

    War die Samtsuppe von Muskatkürbis etwa intensiv im Geschmack und gut abgeschmeckt, meinte man es bei der Flußkrebspastete mit dem Salz etwas zu gut. Genau dazwischen waren die die zarte Gans mit Bratapfel und der gebratene Saibling mit gedünstetem Wurzelgemüse und Fenchel angesiedelt. Erfreulich, dass der Chef den Fisch am Tisch persönlich filetierte.

    Der geeiste Marmorgugelhupf mit in Rum eingelegten Rosinen und die beachtliche Weinauswahl zu gästefreundlichen Preisen bleiben uns ebenso positiv in Erinnerung.

    Über das Übernachten

    Taxach ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ja nicht gerade leicht zu erreichen. Daher sollte man es sich überlegen, nach einem Essen im Hohlwegwirt auch hier zu schlafen.Die Weinkarte und die Schnäpse vom Halleiner Produzenten Guglhof wären es jedenfalls wert.

    Die Zimmer strahlen nostalgischen Charme aus, besonders die Betten erinnern an die gute alte Zeit, in der man noch genügend Platz in den Räumen hatte. Nach einer romantischen Nacht erwarten die Gäste Käse vom Wagen, frisches Brot und Speck. So macht das Frühstücken Spaß.



    Eine Haube mit 13 Punkten

    Gault-Millau 2014 über den Hohlwegwirt

    Der Hohlwegwirt bietet vielleicht etwas dunkle, aber mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Gastlichkeit. Die Spezialität sind eindeutig Pasteten in jedweder Form. Zu empfehlen ist die Pastentenvariation, da man sich auf diese Weise von der Köstlichkeit von Gänseleber-, Krebs-, Wild- und weiteren Pasteten überzeugen lassen kann. Besonders herausgearbeitet werden die einzelnen Aromen durch die Begleitung von verschiedenen hausgemachten Chutneys.

    Auch die kräftige Ganserlsuppe machte Freude, geschmacksintensiv und äußerst großzügig portioniert waren auch die Suppeneinlagen, Innereien sorgten hier für die typische wilde Note.

    Aber auch der Fisch war außen schön knusprig, innen saftig, nicht trocken, wie man ihn in Restaurants dieser Klasser leider immer wieder serviert bekommt. Die Krebse aus lokalem fang waren frisch, das feste Fleisch erinnerte schon fast an Hummer.

    Auch das Wiener Schnitzel war schön in knuspriger, luftiger Butterpanier herausgebacken.

    Alles in allem hat die Küchenleistung voll überzeugt. Der Wirt sorgt für die nötige Weinkenntnis und den Charme dieses Gasthofes.

    Über das Übernachten

    Der Hohlwegwirt, eine ehemalige Poststation, besitzt fünf Zimmer, unter denen das so genannte "Kaiser-Franz-Josef-Zimmer" sicher besonders erwähneswert ist: Die Einrichtung besteht aus 120 Jahre alten Zirbenholzmöbeln. Nach Hallein sind es vom Hohlwegwirt fünf Minuten, nach Salzburg zehn.

Bilder

  • Gasthof Hotel Hohlwegwirt, Hallein Taxach, Ernst Kronreif, Wirt aus Ueberzeugung

    Ernst Kronreif
    Wirt aus Überzeugung



Gasthof Hohlwegwirt, Salzburgerstraße 84, 5400 Hallein-Taxach, Telefon +43 (0) 62 45 - 82 41 50